Familie
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Mein Großvater war der letzte Oberförster von Obermoschel. Als ich vier Jahre klein war, schnitzte er mir eine Schalmei. Ich weiß noch, wie er in einen lichtdurchfluteten Birkenhain am Rande des Moschellandsberges hineinlief, eine nicht gar so lange Zeit herumwerkelte und mit einem einfachen Birken-Blas-Instrument zurückkam. Heutzutage kann ich mir nicht vorstellen, dass er in so kurzer Zeit diese Birken-Schalmei schnitzte. Er dürfte das Gerät in der Tasche schon dabei gehabt haben - alles andere wäre handwerkliche Zauberei. Damals glaubte ich das unbesehen: Mein Großvater geht in den Wald und zaubert eine Schalmei hervor.

Ja, er war der letzte Oberförster dort. Danach wurde auch dieser Posten von anderen Orten gekrallt. Obermoschel hatte in meinen Kindheitstagen ein Landsgericht, ein Notariat, eine komplette Schule... alles weg heutzutage.

Tauchen wir ein in die Schwarzweißfotos aus einer Zeit, zu der die heutigen Obermoscheler mit mehr Belegen als andere Orte sagen: Ja, diese Zeit war besser.
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Beim deftigen Frühstück? Beim gemütlichen Nachmittagstee? Beides ist möglich. Großmutter, Großvater und ich waren vielfach zu Gast bei "der Frau Dindorf" da oben, in der "alten Zeche", unterhalb der Moschellandsburg.